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Zerbruch

Zerbruch, was für ein Wort. Es steht so gar nicht für mich. Mehr oder weniger alles im Griff, im Organisieren richtig gut, den Alltag managen mit Leichtigkeit. 6 Kinder, Kater, Haus, 2 Jobs, Freunde, neue Partnerschaft. Alles paletti. ... Und dann ist es das plötzlich nicht mehr. Alles anders. Alles zu viel. Die kleinsten Dinge werden zur Herkulesaufgabe. Das es zu viel wurde, hat sich angekündigt. Gegensteuer gegeben. Aber das ist nur begrenzt möglich. Die Kinder sind einfach da. Ihre Probleme mit ADHS und anderem sind einfach da. Das Haus mti Reparaturen usw. ist einfach da. Geld verdienen gehört dazu -  ist einfach da. Ein Papa ist nicht da. Der Verlust des Papas ist da, seit bald 4 Jahren. Und ich habe gegeben, gekämpft, gemacht, funktioniert... Und nun funktioniere ich einfach nicht mehr. Keine Kraft mehr da. Nerven am Ende. Sind diese Augen nicht langsam leergeheult? Kein Lärm mehr. Keine Probleme mehr. Keine Anliegen mehr. Keine Entscheidungen mehr. Kein Rücksichtnehmen mehr. Ich will nur Ruhe. Einfach Ruhe. Einfach zu mir finden. Dieses ICH ganz tief in mir drin wiederfinden. Es ist noch da. Hinter Mauern versteckt. Aber es ist noch da. Und es wird sich rauskämpfen und irgendwann wieder scheinen. Aber jetzt erstmal Zerbruch.

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