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Weder gut noch schlecht

Das Problem ist gar nicht die Krankheit an sich. Klar quälen ein die Gedanken und Gefühle, aber es ist viel schlimmer wenn sie mal nicht mehr da sind. Man gewöhnt sich an den Schmerz, die Verzweiflung, den Drang irgendwas zu tun aber wenn er dann weg ist, weil man sich erholt von seiner Krankheit, dann fühlt man sich leer. Sie sind weg, aber wenn man das Schlechte nicht durch etwas Gutes ersetzt, nützt einem das gar nichts! Es bleibt eine endlose Leere und eigentlich gehts einem gut aber die Intensität der dunklen Gefühle fehlt. Man kann gegen nichts ankämpfen, keinem Druck nach geben, über nix reden, da man durch nichts belastet wird.. 

Eigentlich sollte man froh sein, man wird nicht mehr geplagt, aber es ist so anders... Man weiß nicht mehr was man tun soll, was man denken und fühlen soll. Man kann schlecht zurück, da man sich ja eigentlich erholt hat. 

Ich kann noch nicht glücklich sein, obwohl alles Schlimme eigentlich so gut wie überstanden ist, aber es gibt noch nicht genug Gutes in meinem Leben. Etwas Gutes zu finden, was meine Gedanken und Gefühl so einnehmen kann, wie früher das Schlechte, wird schwierig...

Hoffe ihr versteht, was ich meine...

 

Habt nen schönen Tag! 

LG Judy

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