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Leben

Eigentlich war ich auf dem Weg zur Klinik, welche mein Arzt für mich ausgesucht hat.

Geistesgegenwärtig steige ich an einem der vorgesehen Bahnhöfe aus und folge den Gleisen. Bald schon ist kein Weg mehr neben den Gleisen und genau hier stelle ich meinen nervigen Ballast ab. 

Die Rollen tragen ihren Namen schon nicht mehr zu Recht und dieses Gewicht ist einfach zu viel für mich.

Ich kämpfe mich durch das Unterholz solange ich kann. Doch dann komme ich an einem Punkt wo es kein Vor und Zurück mehr gibt.

Ich lausche den Vögel; ach welch schönes Leben. Aus der Ferne höre ich das vibrieren der Gleise. Langsam komme ich wieder zu mir und erkenne meine aussichtslose Situation und gehe in Lauerstellung. 

Das Vibrieren wird lauter und dann sehe ich Ihn auch schon.....

 

Ich schrecke hoch und merke wie sehr ich in dieser Geschichte drin steckte. 

Und da kommt es wieder, das schlechte Gewissen.

Egal, jetzt bin ich fast bei der Klinik und den Rest schaffe ich auch noch!

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