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ktb 02.04.2015 - es ist vollkommen egal wohin man flüchtet, man nimmt sich sowieso immer selbst mit.

der analyse versuch meines aufenthaltes im psychosanatorium hat nicht wirklich etwas gebracht obwohl ich alles sehr selbstkritisch betrachtet habe. ob die verschiedenen therapien etwas gebracht haben wird sich erst in der nächsten zeit zeigen. zumindest ersetze ich zur zeit meine ritzerei dadurch, dass ich mir einen pen für blutmesslanzetten besorgt habe (war meine idee) und diesen an den fingerkuppen verwende sobald mich das verlangen nach dem ritzen überkommt. habe ihn auf grösstmögliche tiefe eingestellt. werde sehen wie lange mich diese methode vom ritzen abhält. der gestrige aufenthalt in meiner exheimatstadt war für mich natürlich mies. besonders scheisse war, als zwei eingeborene schwachköpfe (sie glaubten wir verstehen kein deutsch) zu unserer tochter sagten: "na schoko, wie gehts?". bin ziemlich agressiv geworden und hätte brit nicht, mit ihrem eiskalten mörderischen blick (den sie wirklich perfekt beherrscht) auf diese zwei miesen typen, eingegriffen, wären die zwei durch mein dazutun sicher in der notaufnahme des hiesigen klinikums gelandet und ich auf der polizei. da ich aber gelegentlich auch alleine nach wr.n. fahre ist für diese zwei rassistischen idioten noch nicht alles ausgestanden. wr.n. ist ein gröseres dorf wie man so sagt, wo jeder fast jeden kennt. die zwei werden mich noch einmal treffen und dabei leider einen kleinen unfall haben, so dass ihnen die blöden sprüche vergehen werden. drei grundprinzipien von mir sind nämlich: ich vergesse nichts. ich verzeihe nichts. von mir bekommt jeder das was er verdient. auch wenn ich oft lange auf den zahltag warten muss, eines tages ist jeder an der reihe, der versucht hat meine kreise zu stören oder jemanden belästigt oder verletzt (sei es auch nur mit worten) der mir etwas bedeutet. war jedenfalls sehr froh als wir diese stadt wieder verlasen haben.

jetzt bin ich zu hause und sehr glücklich. auch brit, maria und natasha freuen sich dass ich wieder daheim bin und dass es mir zur zeit so gut geht. bin heute am abend übrigens das erste mal seit meinem kleinen reitunfall wieder ausgeritten, war wunderschön auch wenn das wetter mies war. jetzt brauche ich nur noch die letzten drei stunden im büro herumzubringen, dann geht es ab nach hause. heute machen wir uns einen schönen tag in sopron.

so, genug der zeilen. sende euch liebe grüsse und wünsche euch alles gute, euer alfred

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