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Immernoch keinen Titel

Jeder Tür die sich schließt öffnet einen neue?

Ich weiß ja nicht ob das stimmt.

``man kann sich nicht an die Vergangenheit klammern. Denn Egal wie fest man sich an sie klammert... schon ist sie weg.´´

"Das Leben ist eine dunkle Straße, man weiß nie was als nächstes kommt. Du gleitest durch die Nacht und genießt die Fahrt und dann ganz plötzlich...."

Es kommt einfach der Moment in dem du mitbekommst das eine komplette Episode deines Lebens vorbei ist, aber du nicht weißt was dann kommt.

Du steuerst einfach immer weiter in deinen Alltag und hast dann im nächsten Moment einfach die Straße verloren.

Die Straße ist zu ende aber der weg geht weiter, auch wenn du nicht weißt wo er hin gehen soll oder wo er ist. Wenn du Sämtliche Orientierung verloren hast, bist du dann frei? Wenn du dich immer im Kreis drehst und dabei in die Dunkelheit blickst, bist du dann noch auch dem richtigen weg? Auf deinem Weg?

Ich weiß nicht ob ich den richtigen weg finden kann wenn man keinen Leitfaden mehr hat.

 

Ich denke an die Zukunft, und denke darüber nach ob ich es schaffe noch mal alleine zu wohnen... Ich wollte immer in die Stadt ziehen und mittlerweile weiß ich auch warum. Es ist der Gedanke, in einer großen Masse an Menschen dennoch alleine zu sein und dort mehr Trauer spüren zu könne die mich antreibt und weiterer Quell der Inspiration ist. Alleine in einer Metropole und alles verlieren was ich noch habe.

"Der Schmerz ist etwas Wichtiges im Leben, den aus ihn lernen wir."

Warum Lerne ich nicht aus dem was ist und war? Bin ich schon so Verbittert und resigniert um es nicht mehr Lernen oder Ändern zu wollen? Natürlich weiße ich einen großen Erfahrungsschatz auf durch mein leben aber warum ändere ich nicht einfach einiges damit so viel schlechte Erfahrung nicht mehr weiter nötig ist? Ich werde Umziehen, wieder alleine sein und angst haben. Die angst vor dem alleine sein die mich immer begleitet aber die dennoch süchtig gemacht hat und mich dazu brachte dafür zu sorgen alleine zu sein.

 

"Niemand ist gern allein, ganz besonders nicht nach einer Trennung. Aber dann erkennen wir am besten wer wir wirklich sind und was wir wirklich wollen."

Bin ich etwa noch immer in einer Trennungsphase? Nun über 12Jahre schon? Ich glaube nicht! Was war es das es bei mir ausgelöst hat....war es Neid? oder Wut? Ich kann mich noch genau an meine erste Depression erinnern. Ich war noch ein Kind und stand an diesem einen Fenster das vom Boden bis zur decke reichte. Es war etwas dunkel aber man konnte noch alles deutlich erkennen. Mein komplettes Blickfeld war verregnet und ich starrte aufs Meer. Das Gras der Dünen bog sich stark unter dem Sturm der tobte. In Mitten dieses Trostlosen Horizont stand ich an meinem Fenster hinter mir die Schwere Gardine die zum Boden Abschluss. Nur eine kleine Lampe spendete mir ein wenig licht.

"Jeder trägt einen Ballast mit sich, doch dies geht einfacher wenn uns jemand dabei hilft."

Ich will eigentlich gar keine Hilfe. Würde ich das wirklich wollen hätte ich schon längst einen neuen Termin bei meinem Psychologen gemacht. Ich habe gefallen am Schmerz und an der Trauer gefunden den sie sind ehrliche Emotionen, sie sind Emotionen die nicht so einfach gehen und dich immer begleiten. Es sind auch diese Emotionen die mich weiter Inspirieren weiter nach dem weg zu suchen, um wieder die Straße zu finden. Ich werde meine eigene Straße finden müssen. Auch oder gerade obwohl ich weiß das auf jeder Straße weitere Hindernisse auftauen werden.  

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