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gericht.des.tages.

 

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gerade höre ich einen technomix aus den 90ern. Technoclassics. Hab das als kind garnicht so oft gehört, ab und zu schon, wenns mal im radio läuft...u96. Das boot. Zum beispiel. Hab die melodie gerade nicht im ohr doch weiß ich wie sie geht. Könnte sie jetzt vor mich hinpfeifen, wills aber nicht. Schönes lied denk ich mir. So individuell und stimmig. Doch dabei garnicht so anders wie das was gerade läuft...eigentlich fast gleich – aber die melodie hab ich mir gemerkt. Die war was besonderes...

 

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und heute auch. Immer alles irgendwie einheitlich, die einheit wird dann variiert und einiges/ weniges sticht aus der masse heraus. Bei der musik.

 

Und irgendwie, weiß nicht wieso, scheint mir der vergleich nicht weit hergeholt, ists ja bei den menschen nicht anders. Alles kommt und geht mit der zeit. Klar. Doch wer gibt vor was kommt und geht...die zeit...

 

kollegen reden über die arbeit. Studenten reden übers studium. Schüler über die schule. Politiker über politik. Ab und zu kommt ablenkung. Ein witz der so die runde macht. Irgendwas neues aber situationsbedingtes und irgendwie doch so weit hergeholt. Man wird kreativ und es entsteht situationskomik. Dann ist alles so egal und irgendwie auch nicht. Irgendwie gehts dann weiter. Jeder tut was er tut, und weiß was er tut. Ich bin ja hier auf arbeit weil ich haus abzahlen muss, ich studiere weils mich interessiert und im besten falle geld bringt, die ausbildung mach ich weil ich endlich erwachsen werden muss, und mir einiges leisten will. Ich habe ansprüche an mich und an die welt und die muss ich mir erarbeiten. So weit so klar. Ich bin ja ein individuum und herr meiner sinne...

 

 

 

ich weiß, alles nichts neues, auch das es für manche befremdlich ist. Befremdlich. Irgendwie. Ja und irgendwie auch nicht...!?

 

ich könnt ja alles haben was ich brauch, viel ists ja eigentlich nicht. Mal sehen. Was brauch ich zu meinem glück? Wie komme ich da hin? Wie passe ich mich an? Wie bin ich normal und doch ich selbst? Und wenn ich schon angepasst bin, dann mach ich ja sowieso mein ding.

 

 

 

Weiß nicht...irgendwie brauch ich nur auf eine (Welt)-Karte zu blicken um es -nicht- zu verstehen.

 

Oder bei mir in der wohnung. Naja. Mal bei meinen klamotten angefangen...über die technik bis zur couch. Kommt alles von sehr weit weg, wird dort in fabriken produziert und verarbeitet, für wenig lohn, von menschen die sonst keine chance hätten und dort jetzt unter bedingungen arbeiten die schädlich für sie sind. Der chef weiß es aber an den kommt ja keiner ran. Der ist milliardenschwer und hat sich gerade eingakauft oder seinen vater abgelöst der ja seinen ruhestand genießen will. Die regierung des landes wo der chef lebt, ja keine ahnung die sieht sicher was abgeht, läßt ihn aber in frieden, weil es ja schon immer so war. Kolonien. Asbeutung. Möglichkeiten für die einen werden größer für die anderen kleiner. Die schere wird größer. Immer größer.

 

 

 

Ist ja alles irgendwie bekannt und auch nicht. Könnte schon noch ein paar zeilen schreiben, doch interessieren tut es so wirklich ja keinen, mich beschäftigt es irgendwie. Und eigentlich ist es mir so egal, weil ich weiß das ich ja auch nur mein ding machen will und mich das alles nicht so tangieren würde wenn alles gut wär.

 

Vielleicht hat alles seinen guten grund, vielleicht lebe ich in einer ameisenkolonie, vielleicht hab ich mich auch durch irgendeine gute tat im letzten leben ins gespräch gebracht. Weiß nicht, vielleicht lebe ich deswegen hier. In deutschland. In einer wohnung. Sitz vor dem pc und schreib das alles.

 

Warum es mir so beschissen geht und ich irgendwie nichts daran ändern kann...

 

 

 

''Es gibt kein Warum...'' (zitatende)

 

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