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16.11.2017

Die Zeiten sind hart, so hart, dass die Last, die von ihnen ausgeht, nicht einmal gewogen werden kann. Dass es wieder kommt, ich hätte es niemals gedacht... ich habe so an mich geglaubt, ich hatte an uns geglaubt und an die Ewigkeit. Ich habe geträumt und auch das schönste Märchen muss man irgendwann beiseitelegen, kein Märchen kann für immer gelesen werden, jede Geschichte hat seinen Abschluss.

Ich bin traurig, wütend, fühle Ekel, kann nicht schlafen, bin dauernd verwirrt, doch am Schlimmsten ist der unendliche Hass, der sich wieder auszubreiten versucht. Ich denke oft an Selbstmord, weil ich zu müde bin, möchte, dass es aufhört.... doch ich weiss genau, dass ich es niemals tun könnte, nicht weil ich Angst habe vor dem Tod, eher weil ich Angst habe, vor dem Nichts... ich leide sehr, doch Leid lässt mich auf irgendeine Weise ebenfalls fühlen und nichts wäre schlimmer, als mein Gefühl noch ein zweites Mal zu verlieren.

Ich liebe diese kleinen Momente von Glück, wo du das Gefühl hast, zu vergessen, was dir angetan wurde, zu sehen, wo deine Zukunft dich hinführt.... doch nur ein kleiner Blick in mein Gesicht, auf meine Arme lässt mich erinnern, was war und lässt mich fühlen, was war und lässt mich erleben, was war. 

Mein Wunsch, dieses Lächeln der andern zu kopieren und in mein eigenes zu verwandeln, wird nie sterben, er wird immer da sein und ich werde immer eifersüchtig sein auf jeden, den ich auf der Strasse treffe, obwohl ich nicht weiss, wie sein Leben ist, wie es läuft oder eben nicht und ich gebe nicht auf, bis ich zufrieden bin, bis ich mich wieder akzeptieren kann wie einst und versuchen kann, mein Leben weiterzuführen, egal ob ich mich erinnere, egal ob ich es fühle, egal ob ich es erlebe...

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