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06.01.2017
Ein Tag des Rückblicks eröffnet Momente, in denen man nicht sicher ist, sich jemals gekannt zu haben, ob die Erinnerung wirklich die eigene ist. Doch auch wenn noch so viel geschehen sein mag, ich mag mich und ich mochte mich immer schon. Ich weiss, ich halte es kaum mit mir selbst aus, noch immer nicht, ja, doch ich liebe mich und meine Taten und ich liebe mein Verständnis, meine Konstellation von Wörtern in meinen Gedanken. So überfordre ich mich durch unkontrolliertes Denkenswirrwarr wohl am ehesten, trotzdem ist es etwas, was mich ausmacht, was ich bin.
Menschen mögen mich, weil ich denke, weil ich sehe, weil ich meine Augen nicht verschliesse von dem was ist. Doch nur weil ich sehe, bin ich verzweifelt, weil ich nicht verkrafte, dass die reale Sicht wirklich so sein wahrhaftig sein kann.
In den meisten meiner vergangenen Beiträge lag eine versteckte Botschaft, oftmals die selbe, ich habe sie nicht vergessen, denn sie war schon immer war und im Gegensatz zu anderem, habe ich es auch immer sehen wollen.