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01.10.-11.10.15
Hey ihr :)
Ich war nun 2 Wochen im Pfadilager, die erste Woche als Köchin, eher schwierig. Die zweite als Kursleiterin. Ich hab es so vermisst, doch leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass ich noch nicht so weit bin, wieder als Vorbild tätig zu sein. In dieser Zeit konnte ich meinen Blog nicht weiterführen und hab ein kleines Tagebuch geführt, welches ich hier gerne mit euch Teilen würde. Die meisten Texte sind jedoch aus der ersten Woche.
Leb das Leben, was du niemals haben wirst!
Behalte dir dein Lächeln, für jeden Tag an dem du gerne eines hättest.
Versuch die Erinnerung zu halten, dass jede gute Person wie du es sehr wohl bist, einen Stern des Himmels besitzt, der über sie wacht.
Sei du selbst, was und wer dir auch immer geschieht!
Du kannst deine Persönlichkeit nicht ändern, du kannst kein anderer Mensch werden! Denn die Stimme, die deine Meinung äussert, bleibt immer die selbe!
Die selbe Spezies, der selbe Ausdruck, Fähigkeiten gleichgesinnten Ursprungs und doch sind sie mir so sehr fremd. Die Erkenntnis welche schon lang entdeckt, wächst, bleibt dennoch bestehen. Individualität zweifellosen Daseins zwingt zur Einsicht, du bist anders, dein Platz ist anders, doch du wirst niemals anders sein können!
Als Vorbild gibt es so viel nichts zu tun. Was wenn es nicht sein gelassen, so übertragbar wie es auch zu sein scheint, im wachsenden zu seiner unentgeltlichen Blüte gelangt. Was geschieht also, wenn du nicht deines Verhalten Herr wirst?
Es ist wahr, ich bin sehrwohl konstant psychotisiert. Es ist wahr, es ist unheilbar. Es ist wahr, deswegen werde ich gestorben sein und zurück bleibt nur die zweifellose Gewissheit, nicht umsonst auf dieser Erde verharrt haben zu müssen. Vermutlich werde ich alt, alt wie einst die Greise des natürlichen Zykluses. Doch es wird nicht länger dauern als die Kraft, die meiner Seele Herr wurde.
So versuch ich in Worte zu fassen, wer ich bin, wohin ich geh und warum ich tu, was ich tu. Ich versuch zu sammeln, Informationen rund um mein Dasein, Informationen die mir mich erklären sollen. Ich will nicht mehr suchen müssen, aber trau ich mir auch zu, gefunden zu haben? Das glaub ich kaum...
Ich liebe diese Welt, ihre Schönheit. Ich liebe den Menschen, das Lachen, den Körper. Ich liebe meine Familie, meine Freunde. All jene, die mich retten wollen, mich zum lachen bringen, mich nach draussen zwingen. Doch all die Liebe kann mich nicht festhalten an einem Ort, wo ich nicht hingehöre. Denn lieben und geliebt werden kann ich auch anderswo. Bitte versteht, bitte liest, bitte bitte bitte versucht nicht mehr mich zu retten, denn das habt ihr bereits. Lasst los! Nun liebt diese Welt, ihre Schönheit. Liebt den Menschen, das Lachen, den Körper und liebt all eure Freunde und all die, die euch nahe stehen. Denn sie retten euch, wenn ihr es braucht, sie lachen mit ech und erfüllen euren Geist. Liebt euch selbst! Liebt...