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So viele Versuche und immer noch da

Hallo, ich bin noch knapp 3 Monate lang 47 Jahre alt, hatte die letzten 35 Jahre mehr suezid Versuche wie andere Gliedmaßen an Händen und Füßen. Mein erster Selbstmord Versuch war scheinbar mit 12,weiß ich auch nur weil meine Mutter mir das erzählt hat . Im Grunde genommen habe ich garkeine Erinnerungen mehr, die hat mein Hirn bis auf super seltene Ausnahmen komplett ausradiert. So wie meine Empfindungen und Gefühle übrigens auch ich hab es - auch nicht 100%ig aber fast - geschafft bis zu meinem 45 Geburtstag alles auszublenden. Also das ist definitiv mal ne Leistung was mir keiner so schnell nachmacht.

Der Tod meines Vaters '21 - und die vorherige Pflege (ich hab mir sooft selbst in Arsch gebissen warum ich das denn eigentlich mache ) und der etwa 4 Jahre spätere meiner Mutter hat mich dann trotzdem so dermaßen belastet, daß alle Sicherungen - ohne absehbare Zeit - komplett durchgebrannt sind Da waren dann meine grundlegenden Störungen, angefangen mit einer K. P. T. B. S., MPS und halt den anderen Schrott, sowas von dermaßen ein Witz dagegen. Die ULTRA harte Nummer kam im April '23 zumindest seinen Anfang, ab August ' 24 hat's wohl die ersten Höhepunkte gehabt und dann von einem extrem ins andere wandernd bis im wohl absoluten Höhepunkt am 31.1. 25 einer meiner wohl massivsten Selbstmord Versuche mal wieder nicht geklappt hat.

Das ist auch immer sowas von unerklärlich wie ich das immer überleben kann. Das Leben mit meinen echt wenigen und da die meisten unbewussten Erinnerungen ist wirklich verdammt schwer. Da hat mir bisher noch keine Therapie irgendwas gebracht. Also bleibt es die letzten knapp 5 Jahre bei meinen meist aktiven suezid Gedanken und logisch auch Versuchen.

In Deutschland hat sich in der Hinsicht schon einiges getan, aber einfacher gemacht wird einem noch immer nix! Weder Plätze bei Therapeuten noch Beratung oder Unterstützung, einfach nix! Und es gibt halt immer mehr Menschen die den Wert in ihrem Leben verlieren oder noch nie gesehen haben.

Wie bitte soll man so Menschen helfen wenn eigentlich niemand da ist der ihnen auch mal zuhört? Das ist eigentlich das grundlegende Problem in unserer Gesellschaft - du hast zu funktionieren, und wenn halt irgendwann mal nicht mehr, wirst du ausgetauscht und gut is!

Wie man an mir persönlich gerade so prima sieht, bringt alles nix. Jetzt hab ich seit Februar '25 ne armplexusparese, mehrere doch recht massive Störungen und bin mittlerweile in Erwerbsminderungsrente. Aber gebracht hat mir das auch nix, alles ist im Endeffekt beim alten geblieben, ich bin noch immer da und jeder Tag ist ein Kampf der sich eigentlich nicht lohnt!

Warum bin ich auf der Welt? Fast keine Erinnerung, keine Emotionen oder irgendwelche Gefühle aber bestimmte Situationen aus jahrelangem Missbrauch sind doch immer wieder so present das der eigene Tod als die einzige Alternative zu einem gekünsteltem Leben nur mit einem Gefühl der inneren Zerrissenheit anzusehen ist.

Und jetzt soll mir mal einer erklären was da eine telefonische Seelsorge bitte ausrichten kann?

Wenn sich doch eigentlich nichts verändert und nicht mal zugelassen wird das einem tatsächlich geholfen wird, wie soll das funktionieren? Das geht nicht. Ich finde es eigentlich super schade das es keine Foren gibt wo sich so Mensch auch aktiv austauschen können. Klar ist das was anderes wie beim Psychologen/in aber vielleicht wäre es ein Versuch wert. Einmal verbal die Lebensgeschichte, was dazu geführt hat. Einmal mit Hilfsadressen und dann tatsächlich die Möglichkeit sich verbal mit anderen Betroffenen zu unterhalten. Ich könnte mir vorstellen dass das vielen etwas weiter hilft und eigentlich sogar für Angehörige aufschlussreich sein könnte.

Aber ich weiß, nur Wunschdenken. Eigentlich so viele Möglichkeiten, aber da was draus zu machen - na das geht ja sowas von garnicht! Geld und Arbeit für so Menschen zu investieren, das treibt ja die Staatsverschuldung noch weiter nach oben. Dann lasst uns wenigstens anstandslos und am besten noch mit Unterstützung verrecken!!!

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Antworten (2)
    • Hallo, es tut mir leid dass du auch so ein schlechten Start ins Leben hattest und vieles nicht so gut lief. Ich habe mal die Frage, bist das du auf dem Bild und leidest du vielleicht auch an Form Fetaler Alkoholspektrumsstörung wegen deiner Eltern? Waren das Säufer? Das schädigt einen das Leben lang, zumal man in staatlichen Einrichtungen auch schnell gemobbt und diskriminiert wird wegen der Behinderungen.

      Das du Erwerbsminderungsrente hast ist interessant, ich habe nur Hartz4 seit 2020 und müsste eigentlich als erwerbsunfähig auch wegen schwerer Misshandlungen die mir in der Psychiatrie angetan wurden. Ich kan nicht empfehlen zu Therapeuten, SoziDienst und Psychiatrie zu gehen diese Leute dort sind auf Geld aus und sind Nazis.

      Wegen Suizid, ja es ist leider schwergemacht aus wirtschaftlichen Gründen aber es gibt z.B. Alternativen zu Natriumpendobarbital, das wäre Sodiumnitrit (achtung nicht nitrat) und Kaliumnitrit oder Kohlenmonoxidvergiftung. Schau auch mal gerne auf sanctioned suicide der website vorbei die ist zwar englisch es schreibe aber auch Deutsche in deutsch nur seltener. Man kann sich dort über Suizidgedanken, Methoden usw austauschen.

      • Wenn man sieht wie wir zum Teil behandelt werden, sollte man fast erwarten können das die deutsche Regierung so ne Art wie Kaugummi Automaten aufstellen um ein sozialverträgliches frühableben für ihre Bürger zu ermöglichen.

        Und nein, das ist nicht als Witz gemeint sondern mein voller Ernst!

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