Bin ich co-abhängig oder einfach nur in meiner Komfortzone gefangen?
Mein Freund ist schizophren, was an sich kein Problem ist, außer manchmal halt, wenn er katastrophiert und schwarz-weiß denkt, dann zieht er mich da in einen Bann und verursacht Ängste bei mir. Ich habe zudem starke Verlustängste, weiß nicht woher die kommen, wahrscheinlich in frühester Kindheit erworben. Er meinte letztens zu mir: du weißt das mit dir etwas nicht stimmt, ich weiß das auch schon immer. Ja, ich hab Ängste, ich bin ziemlich zurückhaltend und in manchen Situationen behindert mich das, was er nicht hat. Wenn ich irgendwo anrufen muss, bekomme ich Herzrasen und das Gedankenkarusell geht los, deshalb vermeide ich dies und das. Keine Ahnung ob das nicht in gewisser Hinsicht normal ist obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass es das nicht ist, weil andere einfach leichter ihre Komfortzone verlassen können als ich. Ich wohne noch bei meinen Eltern, obwohl ich schon alt genug bin, das ist für ihn ein Augenmerk dafür, dass ich mich abnabeln kann. Er denkt meine Mutter ist co-abhängig mit mir und ich mit ihr. Ich glaube, es ist einfach bequem für mich so zu leben, warum sollte ich was ändern. Ich soll jetzt mit ihm zu seiner Psychologin gehen und mit ihr ehrlich darüber reden und zu einer Selbsthilfegruppe für Sucht bzw. co-abhängige gehen, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
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- · hope4all
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Hallo,
aus der ferne ist so etwas natürlich schwer einzuschätzen, vielleicht könntest du das Verhältnis zu deiner Mutter genauer definieren?
Bei Sucht zeigt sich eine co Abhängigkeit zB. im besorgen der Suchtmittel, Geld dafür zu geben oder die Sache runter zu spielen.