Danke hope4all!
Ehrlichgesagt geht die Seite sehr langsam und sobald ich ein passendes Thema finde sehe ich das es von 2023 oder dergleichen ist. Ich schlage an dieser Stelle also vor mir hier zu schreiben oder per PN. Ich bin mit den Themen SVV/PTSD/chronisches schwarzdenken und in Abründe starren bewandert. Was Meds angeht habe ich ein paar Mal den falschen Ärzten einfach zu blind vertraut und bin seither ein skeptischer Beipackzettel-Student.
Manchmal muss der ganze innere Druck raus, reden ist die beste Möglichkeit, beim Tippen hat man sogar Zeit noch ein paar Worte zu überdenken. Mir gehen Menschen ab die wissen was ganz tief unten ist. Es geht mir ab sich verbal die Seele auszukotzen ohne das man entweder sein Gegenüber bezahlt oder sich 80% verkneift weil man niemanden belasten will.
Früher hatte ich ein paar Chats und online Foren wo ich mit gleichgesinnten das üble hinauslassen konnte, wo man sich gegenseitig zugehört hat und manchmal mit eigenen Erfahrungswerten ein wenig zum Besseren weiterhelfen konnte oder einem geholfen wurde. Irgendwann gab es diesen Erlass das geschlossene Foren verboten sind da haben sich recht schnell alle verloren. Auch jene die ich im RL kannte oder mit denen ich noch im Messenger Kontakt hatte.
Im Moment denke ich ob es nicht besser wäre wenn ich mich wieder mit den Meds zudrücken lasse. Dann denke ich wieder daran wie hart es war sie abzusetzen und - mir fallen gerade keine ein - aber es hat auch sehr gute Seiten. Im ersten Jahr war ich zumindest sicher das es gut war und besser ist. Seit ein paar Tagen wünsche ich mir nur irgendetwas das meinem Gehirn Hilft Seratonin zu stabilisieren oder weniger schnell abzubauen.
Mehr fällt mir für den Moment nicht ein.
LG
Hallo an alle,
ich habe ein paar Vorstellungen gelesen und angelesen um mir einen kleinen Überblick zu machen. Ich bin seit Tagen auf der Suche nach anonymen (mehr oder weniger in der heutigen Zeit) Chats/Gruppen/Foren in denen man sich im gepflegten Umgang austauschen kann.
Meine Therapeutin hat noch keine Ahnung das ich meine Medikamente abgesetzt habe, merkt aber scheinbar auch keinen Unterschied, so wie ich selbst. Ich werde es ihr aber nächste Woche einmal beichten weil ich hoffe das sie mir etwas leichteres geben kann. Weil es sich nicht halb so gut anfühlt wie ich gehofft hatte.
Es ist als ob ich aus einem ewig tiefen Schlaf erwacht bin und die Welt sich ein paar Mal zu schnell gedreht hätte. Am schlimmsten ist die Gedankenkette die mich entweder an Ort und Stelle bremst oder die sich überschlägt sobald ich eine Türe öffne.
Grüße, STblue

Nein es ist explizit diese Seite, ich kann es noch in einem anderen Browser testen, aber teilweise bis zu 10 Sekunden bis die Seite geladen ist. Sehr ungewohnt für meine Leitung.
Was die Aktivität angeht: ist mir aufgefallen. Leider sind aber alle Seiten und Foren in dem "Themenbereich" sehr ausgedürrt. Das mit der Chatgruppe klingt gut, durch aktive Gespräche finden sich Leute leichter zusammen.
Skepsis ist ja auch gesund. Ich habe heute Morgen spontan den Arzt angerufen und gefragt ob sie mir was leichtes verschreibt das ich zuletzt 2010 oder 2009 hatte und davor auch einmal. Ich war einfach ehrlich und habe auch gefragt ob es mit E-Rezept geht oder ich zum Arzt persönlich kommen soll. Sie meinte welche mg und hat es mir verschrieben.
Also gleich mal geholt, genommen und ich denke mein Seratoninspiegel hat sich gleich gebessert. Selbst wenn es ein Placebo war ich war heute nicht so unruhig und kein Bisschen aggresiv.
Derzeit in ärztlicher Behandlung: ich vertraue meiner Therapeutin recht gut, ich will nicht sehr sagen, es gibt Dinge die ich einfach nicht ausspreche und die so gut abgekapselt sind das sie da auch nichts zum nachhacken finden würde. Aber ja, ich bin schon fast 5 Jahre bei ihr und sie hat mich noch kein einziges Mal vor den Kopf gestoßen oder mir das Gefühl gegeben sie würde irgendetwas nicht wichtig oder ernst nehmen.
Psychiater meide ich so gut es geht. Da kommt eben die Skepsis. Obendrein das ich ohnehin schon zur Abhängigkeit Neige und mich dann nicht von einem Medikament abhängig halten lassen will. Daher über ein Jahr weg damit. Jetzt eben ein leichtes. Ich versuche kleine Schritte zum Ziel zu gehen, bei großen stolpere ich mit Launen...
Ansonsten ein guter Hausarzt der auch schwache ADs verschreibt, was zum schlafen. Der mir im letzten Monat einige Tipps gegeben hat wie man die besagten Schlafhilfen absetzt.
Es steht ja auch immer es ist keine Dauermedikation aber ich bin,... ich glaube seit über 20 Jahren auf diesem Zeug. Das ist der erste Arzt der ehrlich sagte das leider viele davon abhängig sind weil es in der Vergangenheit zu leichtfertig und in jungen Jahren (ich glaube ich war knappe 17) verschrieben wurde. Das wird auch noch schwer.
Generell haben mich Ärzte aber einfach oft enttäuscht. Auch Therapeuten. Das fängt schon an bei "Ja dann müssen sie das besser eincremen, hier haben sie ein Rezept" und da steht dann ein Allergen drauf das beim Arzt bekannt gegeben wurde. Oder "Sie müssen einfach nur aufhören zu rauchen". Wenn das so funktionieren würde wäre es ja keine Sucht.
Ich weiss nicht wie es anderen damit geht. Wenn man im Kopf im Grunde genau weiss wie man sich verhalten möchte oder sollte aber man kann es einfach nicht umsetzen. Heute Morgen raus zur Apotheke war dann doch erstaunlich einfach. Ich konnte auch Leuten einen guten Morgen wünschen ohne dabei meine Gesichtsmuskulatur methodisch anzuordnen. Damit ich ja mit den Augen Lächle und es wirkt wie es soll. Es war nicht so erzwungen wie sonst. Ich habe mich ein wenig gefreut denke ich, weil ich das Medikament unbedingt haben wollte und mir einfach schon Erwartungshaltung bis Hoffnung als Ziel vor die Nase gestellt habe.
Blöd ist nur das die kleinste Dosis keine Bruchkerbe mehr hat wie früher, ich hätte sie gerne halbiert. Tablettenzerteiler bei sowas kleinem kann ich gleich vergessen.
Gute Nacht